Medzin und Forschung

Sehschwäche: Kontaktlinsen unter medizinischen Gesichtspunkten

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Kontaktlinsen statt die Brille – das ist eine Entscheidung, die viele Leute nicht nur ihres Selbstwertgefühls wegen treffen. Beschlagene Gläser, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und lästige Ränder im Blickfeld sind nicht die einzigen Probleme, die sich mithilfe von Kontaktlinsen lösen lassen. Die Argumente für Kontaktlinsen unter medizinischen Gesichtspunkten sind ebenso überzeugend. Viele Leute stellen sich die Frage, ob Kontaktlinsen von der Krankenkasse bezahlt werden. Tatsächlich erhält man gegenwärtig normalerweise nur Zuschüsse von den Kassen, wenn einige Bedingungen erfüllt sind. Dazu müssen die Kontaktlinsen unter medizinischen Gesichtspunkten eine Notwendigkeit darstellen – das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Hornhaut starke strukturelle Veränderungen oder Verkrümmungen aufweist, aber auch, wenn eine Fehlsichtigkeit von mindestens acht Dioptrien vorliegt. Dann können Kontaktlinsen unter medizinischen Gesichtspunkten Lebensgefühl und Gesundheit im Vergleich zur Brille erheblich verbessern.

Vorteile gegenüber der Brille

Gerade bei Astigmatismen – also Hornhautverkrümmungen – können Kontaktlinsen eher helfen als die Brille, denn die gleicht solche Defekte nicht aus. Doch Kontaktlinsen unter medizinischen Gesichtspunkten gesehen können weitere Fehlsichtigkeiten ausgleichen: Je stärker die Fehlsichtigkeit, desto größer die Vorteile von Kontaktlinsen, besagt eine Faustregel. Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Presbyopie (Alterswichtigkeit) sind alles Punkte, in denen Kontaktlinsen nicht nur Sehstärke, sondern auch Lebensgefühl entscheidend verbessern können.

Der Arzt hat das letzte Worte

Kontaktlinsen stellen unter medizinischen Gesichtspunkten bei richtiger Pflege und korrektem Umgang keine Gefahr für die Gesundheit dar. Tragekomfort und –dauer hängen zwar von Material und der Empfindlichkeit der Augen ab, doch insgesamt gilt: Wer darauf achtet, dass er die Kontaktlinsen nur gemäß der Anweisungen des Arztes und der Packungsbeilage verwendet und die Hygienevorschriften bei Desinfektion und Reinigung einhält, der muss nichts befürchten. Die Details sollten vor Anschaffung der Kontaktlinsen unbedingt mit der Krankenkasse besprochen werden. Wer sich vor dem Kauf von Kontaktlinsen mit seinem Augenarzt berät und sich Augen und Sehschwäche genau vermessen lässt, kann sich genauer informieren.

Aktualisiert ( Montag, 09. Mai 2011 um 11:39 Uhr )  
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